Sammlermünzen

SAMMLERMÜNZEN - wir wissen Ihre Werte zu schätzen

SAMMLERMÜNZEN – faszinierende Geschichte & Wertanlage

SIE HABEN MÜNZEN GEERBT? – MÖCHTEN IHRE MÜNZSAMMLUNG VERKAUFEN? – HABEN EINEN NACHLASS ZU VERWALTEN ?

Oder haben einfach nur Interesse an Sammlermünzen? – Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir bieten Ihnen eine umfassende Beratung und kostenlose Schätzung Ihrer Münzsammlungen und geerbten Münzen. Professionell und diskret – das ist für uns selbstverständlich. Gerne sind wir Ihnen auch beim Aufbau einer Münzsammlung als Wertanlage behilflich, denn Sammlermünzen sind unsere Leidenschaft!

DAS SPRICHT FÜR KÜNKER AM DOM

  • Wir behandeln Ihr Anliegen diskret

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  • Wir blicken auf 40 Jahre Erfahrung zurück

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  • Wir sind Sachverständige der IHK für München und Oberbayern

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Sammlermünzen – unser Serviceangebot

♦ ANKAUF & VERKAUF

Sie möchten Ihre Münzsammlung verkaufen? Dazu brauchen Sie einen seriösen Münzexperten: Künker Numismatik. Unsere Sachverständigen beraten Sie und finden gemeinsam mit Ihnen eine Lösung. Das Gleiche gilt, wenn Sie eine Münzsammlung kaufen möchten. Wir sondieren für Sie den Markt und setzen alles daran, Ihnen das zu verschaffen, was Sie sich vorstellen.

♦ SCHÄTZUNG & BERATUNG

Sie sind im Besitz einer Münzsammlung, haben aber keinen blassen Schimmer, welcher Geldwert sich dahinter verbirgt? Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Münz-Experten schätzen Ihre Sammlung unter Einhaltung höchster Diskretion und beraten Sie hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise. Und: Wir schätzen nicht nur ihre Münzen, sondern auch Sie als Person.

SIE HABEN DIE WAHL – PERSÖNLICHE BETREUUNG IM LADENGESCHÄFT ODER ONLINEKAUF

In unserem Onlineshop finden Sie wöchentlich neue Sammlermünzen verschiedener Epochen zu marktgerechten Preisen. Bei Gefallen können Sie sofort eine Bestellung auslösen. Schauen Sie öfter mal vorbei! Es sind bestimmt interessante Sammlermünzen für Sie dabei.

Neben einer umfassenden Auswahl an Sammlermünzen und Edelmetallen bieten wir Ihnen für Ihre Sammlerstücke eine kostenlose Expertenberatung & Schätzung an. Vereinbaren Sie gleich einen Termin. Wir freuen uns, Sie in unserem Ladengeschäft in München am Dom begrüßen zu dürfen!

DIE FASZINIERENDE WELT DER SAMMLERMÜNZEN IM ÜBERBLICK

Sammlermünzen aus Gold

In den Fokus gerückt sind auch goldene Sammlermünzen. Da ihr Wert weit über Materialwert hinausgehen kann, sollte man gewisse Vorsicht walten lassen; wenn man solche Goldmünzen als Wertanlage nutzen möchte, empfiehlt sich der Rat von Münzexperten mit einer entsprechenden Marktkenntnis.

Als Sammelobjekt sind antike Goldmünzen sehr beliebt, sind sie doch Bestandteil der Geschichte und erzählen dem Betrachter Geschichten. Goldmünzen der Kelten, aus Griechenland, Rom oder Byzanz sind beredte Zeugnisse ihrer Epoche. Sie tragen häufig Portraits der damaligen Herrscher oder Götterdarstellungen und regen wunderbar dazu an, sich mit den geschichtlichen Hintergründen ihrer Zeit zu befassen.

Dr. Hubert Russ, Experte für Sammlermünzen

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Unser Team steht Ihnen für Fragen oder für einen unverbindlichen Beratungstermin jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter 089-55278490, per E-Mail

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WISSENSWERTES ZUM THEMA SAMMLERMÜNZEN

Was macht den Sammlerwert einer Münze aus?

Seit es Münzen gibt, werden sie nicht nur auf ihren Tauschwert (Nennwert) reduziert, sondern auch als Objekte der Sammelleidenschaft betrachtet. Das Aufbewahren und (An)Sammeln von Münzen ist wohl genauso alt wie die Münzprägung selbst. Ob als Einsteiger in das spannende Hobby des Münzsammelns oder als jemand, der einfach Münzen gefunden/Geerbt hat fragt man sich: Wie bestimmt man denn den Wert einer Münze? Was macht Münzen wertvoll?

Wie wird der Wert einer Münze ermittelt?

Der Wert einer Münze hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu den Wert bestimmenden Merkmalen zählen:

  • das Nominal
  • die Herkunft: Ausgabeland und Prägestätte
  • das Alter: Prägejahr
  • der Erhaltungsgrad: die Prägequalität sowie die Abnutzung durch Umlauf
  • die Seltenheit
  • das Material, aus dem sie geprägt wurde
  • die Beliebtheit des Sammelgebietes.

ERMITTLUNG DES MÜNZWERTES – EINE KLEINE HILFESTELLUNG

Grundsätzlich gilt: Der Wert einer Münze bemisst sich am Preis, den jemand dafür zu zahlen bereit ist. Diese Preise werden in der Regel durch Münzauktionen ermittelt. Auch bei Münzen entstehen größere und kleinere Preisschwankungen durch wechselndes Angebot und Nachfrage.

Sollten Sie in den Besitz einer Münze oder einer ganzen Sammlung gekommen seien, sollten Sie auf jeden Fall die Hilfe von Experten in Anspruch nehmen, um eine realistische Wertbestimmung vorzunehmen. Handelt es sich beispielsweise um Umlaufmünzen, müssen diese schon sehr gut erhalten sein, damit Sie von einer gewissen Werthaltigkeit ausgehen können. Das Alter einer Münze ist nur sehr bedingt als Kriterium heranzuziehen, denn es gibt z.B. sehr vielen römische Münzen in sehr schlechter Erhaltung.

Inzwischen werden auch Tools angeboten, um den Münzwert selbst zu ermitteln. Da der Münzwert jedoch vor allem auf dem Erhaltungszustand basiert und es für Laien mitunter schwierig ist, diesen richtig zu benennen, ist hier Vorsicht geboten, um Fehleinschätzungen und damit völlig falscher Wertergebnissen vorzubeugen.

Die wichtigsten Kriterien im Überblick:

Von seltenen Münzen spricht man dann, wenn am Markt nur eine begrenzte Stückzahl verfügbar ist oder sonstige Eigenheiten die Münze einzigartig erscheinen lassen. Darunter fallen gut erhaltene Münzen oder solche, von denen nur einige wenige Exemplare existieren.Die Seltenheit resultiert aus verschiedenen äußeren Umständen wie Kriege, Revolutionen oder die Auflösung eines Staates (z.B. der DDR), die die Prägungen vom Markt haben verschwinden lassen. Die Verknappung des verfügbaren Angebots kann einen positiven Einfluss auf die Wertentwicklung ausüben. Hingegen erzielen moderne, sog. „streng limitierte“ Ausgaben kaum hohe Seltenheitswerte, da derartige Prägungen nach ihrer Erstausgabe kaum eine Nachfrage erzielen.

Das wichtigste Kriterium für die Ermittlung des Münzwertes ist der Erhaltungszustand und die Prägequalität. Untersucht wird hierbei der Grad der Abnutzung durch den Umlauf sowie hierdurch oder durch unsachgemäße Behandlung entstandene Beschädigungen. Münzen, die stark abgenutzt sind und/oder beschädigt sind, sind für Sammler deutlich weniger interessant gut erhaltene.

Erhaltungsgrade

Bezüglich der Einstufung der Erhaltung einer Münze gibt es klar defininierte Kategorien:

  • Stempelglanz
  • Vorzüglich
  • Sehr schön
  • Schön
  • Gering erhalten

Hierbei handelt es sich allerdings nur um Rahmenbedingungen, die für den einzelnen Betrachter einen gewissen Interpretationsspielraum zulassen, d.h. jeder schätzt die Erhaltung im Rahmen der vorgegebenen Kriterien etwas anders ein.

In Bezug auf den Erhaltungsgrad einer Münze gibt es dabei klar definierte Kategorien:

Als „Stempelglanz“ (St) bezeichnet man Münzen, die nie in Umlauf gekommen sind und demzufolge keinerlei Beschädigungen und Abnutzungen aufweisen. Diese Stücke besitzen einen natürlichen Prägeglanz. Stammen solche Münzen aus einem modernen, meist vollautomatischen Produktionsprozess, kann es dabei kleinen Kratzern oder Dellen kommen. Auch Schüttvorgänge (aus den Münzprägeautomaten in die Container) bedingen dies. Für diese Art moderner Münzen hat sich der Begriff „Unzirkuliert“ eingebürgert.

Als „Vorzüglich“ (vz) gelten Münzen, die sich nur kurze Zeit in Umlauf befanden. Sie dürfen minimale Gebrauchsspuren sowie Berührungsspuren an exponierten Stellen aufweisen. Die Prägedetails sind noch klar erkennbar, der Prägeglanz hingegen ist nur noch an vertieften Stellen zu finden.

Unter „Sehr schön“ (ss) versteht man Münzen, die deutliche Umlaufspuren aufweisen. Feinere Details sind kaum noch zu erkennen, das Darstellungsbild insgesamt hingegen schon. „Schön“ (s) bezeichnet länger zirkulierte Prägungen, bei denen die Münzdetails verschwunden sind. Das Münzbild gilt als „stumpf“, wobei sowohl Inschriften wie auch Konturen noch erhalten geblieben sind.

Als „Gering erhalten““ (ge) gelten Münzen, die schlechter als „schön“ sind. Damit wird ein Erhaltungsgrad beschrieben, bei dem Münzen ihr gesamtes Münzbild verloren haben und deren Identifikation deswegen schwer fällt.

Die Prägequaltität

Die Prägequalität wird im Wesentlichen durch drei Verfahren bestimmt:

  • Polierte Platte
  • Spiegelglanz
  • Stempelglanz

Als „Polierte Platte“ (PP) bezeichnet man ein Herstellungsverfahren, bei dem die Münzen aus polierten Ronden (Rohlingen) mit speziell polierten Stempeln gefertigt werden. Bei diesem Verfahren erscheint die Fläche spiegelnd, das Münzmotiv hingegen matt. „Spiegelglanz“ (sp, spgl.) ist gegenüber „PP“ eine weniger aufwendige Herstellungsqualität mit vergleichbarem Aussehen. Hier kommen zwar polierte Stempel zum Einsatz, aber keine polierten Rohlinge.

Als „Stempelglanz“ (St) bezeichnet eine Münze mit matten Feldern und Bildmotiven, bei der man mit bloßem Auge keine Fehler erkennen kann.

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Selbstverständlich spielt das Alter einer Münze für die Bestimmung des Münzwerts eine große Rolle. Historische Münzen haben in der Regel erst dann einen Wert, wenn Sie mindestens aus der Zeit vor 1945 stammen. Der Sammlerwert steigt jedoch nicht automatisch mit dem Alter, sondern in Abhängigkeit von der Erhaltung der Münze. So gibt es beispielsweise sehr viele antike römische Münzen mit deutlichen Umlaufspuren, die trotz ihres Alters aufgrund ihrer schwachen Erhaltung für einige wenige Euro gehandelt werden.

Eine Münze kann noch so exotisch oder einzigartig sein, stammt sie aus einem Land, für dessen Prägungen es keine bedeutende Sammlergemeinde gibt, hat sie für Sammler keinen besonderen Wert.

Von zentraler Bedeutung für die Preis- bzw. Wertentwicklung von Münzen ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Grundsätzlich sollte das Sammeln von Münzen als Hobby betrieben werden, für das ein gewisser Zeit- und Kapitalaufwand nötig ist.

Die aktuelle Situation auf den Münzauktionen zeigt: wird der Fokus auf gute Erhaltungen gelegt und über einen langen Zeitraum gesammelt, ist es durchaus möglich, das eingesetzte Kapital auch wieder zu erlösen. Der Aspekt der Wertanlage sollte hierbei erst an zweiter Stelle stehen.